Nach zwei Wochen in Panama und etwas über einer Woche in
meiner Gastfamilie möchte ich ein paar Eindrücke mit euch teilen.
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| Meine Gastmom und ich |
Am Samstag, den 27.08., ging es nach drei Tagen
On-Arrival-Camp in Panama City (hier zu Lande einfach nur Panamá genannt) mit
dem Bus nach Penonomé, der Stadt in der ich die nächsten 11 Monate verbringen
werde. Vom „Parque“ (Park) wurde ich von meiner Gastmutter abgeholt, die mich
auch sogleich freudig begrüßte.
| Cancer-Awarness-Lauf, der in ganz Panama an diesem Tag stattgefunden hat |
Mit dem Auto (ja, wir haben ein Auto) fuhren
wir zu meiner neuen Casa, die ich von den Bildern wiedererkannte. Ich habe hier
mein eigenes Zimmer, was in Panama nicht selbstverständlich ist. Zum Zeitpunkt
meiner Ankunft hatte ich allerdings keine Tür (also gut, die Einzelteile waren
schon da). Diese sollte allerdings am Montag installiert werden.
Sonntagmorgen halb sieben begann mein erster vollständiger Tag in meiner Gastfamilie. Wieso so früh? Meine Gastmom und ich haben an einem Cancer-Awareness-Lauf mitgemacht (Lauf wie in laufen). Dabei bekam ich gleich einen kleinen Eindruck von Penonomé und wurde gefühlt jeder zweiten Person als die“ hija nueva“ (neue Tochter) vorgestellt. Später am Nachmittag kamen noch Freunde von meinem Gastbruder vorbei. Lustigerweise lebt bei einen dieser Freunde zurzeit auch eine deutsche Freiwillige und wir haben uns natürlich gleich gut verstanden (also auch mit den Panameños).
Sonntagmorgen halb sieben begann mein erster vollständiger Tag in meiner Gastfamilie. Wieso so früh? Meine Gastmom und ich haben an einem Cancer-Awareness-Lauf mitgemacht (Lauf wie in laufen). Dabei bekam ich gleich einen kleinen Eindruck von Penonomé und wurde gefühlt jeder zweiten Person als die“ hija nueva“ (neue Tochter) vorgestellt. Später am Nachmittag kamen noch Freunde von meinem Gastbruder vorbei. Lustigerweise lebt bei einen dieser Freunde zurzeit auch eine deutsche Freiwillige und wir haben uns natürlich gleich gut verstanden (also auch mit den Panameños).
Apropos verstehen: In Panama spricht man ja bekannter Weise
Spanisch. Mein Spanisch ist eher… mangelhaft. Trotzdem verstehe ich das Wichtigste(?)
und merke, wie ich von Tag zu Tag dazu lerne. Ich hoffe sehr, dass ich mich
bald an den Gesprächen auf Arbeit und zu Hause beteiligen kann, denn die
Menschen hier sind echt offen und lieb und versuchen so gut es geht auf mich zu
zu gehen.
Ein wichtiger Aspekt jeder Kultur ist natürlich das Essen.
Meine Erwartungen an die panamaische Küche:
- - Viel Reis
- - Viele Bohnen
- - Viel Hühnchen
- - Kochbananen
- - Viel frittiertes
- - Viel Saft/Soda
Tatsächlich wurden diese Erwartungen auch komplett erfüllt.
Insbesondere bei der Arbeit komme ich häufig in den Genuss von Reis. Im
Gegensatz dazu habe ich bei mir zu Hause noch nicht ein einziges Mal Reis
gegessen. Das liegt daran, dass meine Gastmom abends etwas essen möchte, dass
schnell geht und satt macht – Fastfood. Bisher gab es schon Hot Dogs, Subway
und Hamburger. Allerdings hatte ich auch schon mehrmals Nudeln und einmal sogar
Lasagne. Obwohl es hier überhaupt nicht üblich ist, trinke ich viel Wasser, aber
um nicht unhöflich zu wirken auch immer mal wieder Saft und Cola (schmeckt ja
schließlich auch nicht schlecht). Brot, also so richtiges gutes Brot, gibt es
hier leider nicht. Generell wird fast jede Malzeit gekocht. Auch zum Frühstück!
Frisch frittierte Tortillas aus Mais oder ein gegrilltes Käsesandwich sind
keine Seltenheit zu so früher Stunde. Ich habe zwar auch Müsli (welches im
Kühlschrank gelagert wird), aber das habe ich bisher erst dreimal gegessen und meine
Gastmom meinte nach dem zweiten Müsli-Morgen, dass ich am nächsten Tag nicht
wieder Cornflakes essen muss, sondern etwas anderes (anständiges!?) bekommen
würde.
Kurz etwas zur allgemeinen Esskultur: Viele essen hier mit den Händen (Meine Familie allerdings nicht) und gegessen wird nicht wie bei uns gemeinsam am Tisch, sondern eher einzeln im Zimmer oder zusammen auf der Couch. Auch die Geschwindigkeit mit der gegessen wird ist deutlich höher.
Kurz etwas zur allgemeinen Esskultur: Viele essen hier mit den Händen (Meine Familie allerdings nicht) und gegessen wird nicht wie bei uns gemeinsam am Tisch, sondern eher einzeln im Zimmer oder zusammen auf der Couch. Auch die Geschwindigkeit mit der gegessen wird ist deutlich höher.
Das war es dann auch erst Mal für heute.
Alles Liebe!

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